Das Kleingedruckte

4tel Fest 2020 und die Corona-Krise

Ob das 4tel Fest 2020 veranstaltet werden kann, liegt letztlich nicht in unserer Hand, sondern wird von offizieller Seite bestimmt und es kann möglicherweise auch sehr kurzfristig abgesagt werden. Aufgrund des Verbots von Festen/Veranstaltungen bis Ende August 2020 gehen wir aktuell davon aus, dass ein 4tel Fest, wie wir es gewohnt sind, als Fest im öffentlichen Raum und mit Begegnung in Gärten und Höfen, nicht möglich sein wird. Wir hatten im März im 4tel um ein Meinungsbild gebeten. Die überwiegende Mehrheit derjenigen, die sich beteiligt haben, ist dafür, die Möglichkeit offen zu halten, dass wir am 6. Juni hier im 4tel feiern. Wir planen das 4tel Fest 2020 also weiter – nur wird es diesmal ganz anders aussehen als sonst. Niemand kann zu diesem Zeitpunkt genau sagen, wie sich die Situation bis Anfang Juni entwickelt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass auch im Juni noch besondere Regelungen gelten und ein Fest wie unseres im öffentlichen Raum nicht so möglich sein wird, wie wir es kennen – Verantwortlichkeit, Gesundheit, gegenseitige Solidarität und Rücksichtnahme gehen natürlich vor und alle Teilnehmenden sind an die behördlichen Auflagen gebunden.

Beachtet dies bitte bei der Planung von Veranstaltungen.

Was ist, wenn etwas passiert?

Alle Teilnehmenden sind für ihre Veranstaltungen selbst und allein verantwortlich. Es gibt weder eine 4tel-Fest-Versicherung noch anderen Versicherungsschutz. Wer mitmacht, übernimmt die Verkehrssicherungspflicht für die Gäste im eigenen Garten/Hof oder am Stand. Die Freund*Innen des 4tel-Festes haften weder für Unfälle noch für Schäden aller Art. Deshalb gut schauen, dass es keine Stolperfallen oder ähnliches gibt. In den letzten Jahren gab es keine Unfälle. Trotzdem aber darauf achten, dass niemand wegen eines Standes auf die Straße ausweichen muss oder im dunklen Keller gegen ein Wasserrohr läuft. Die Auflagen des Ordnungsamtes (s.u.) sind unbedingt zu berücksichtigen.
Bitte beachtet, dass während des 4tel-Festes alle Straßen nicht gesperrt sind und es auch keine zusätzlichen Tempo-30-Zonen gibt; der Verkehr läuft also ganz normal. Bitte bedenkt dies beim Aufbau eurer Stände!

Die Auflagen der Stadt bzw. des Ordnungsamtes

  •  Es ist von allen Teilnehmer*innen (Privat- wie Geschäftsleuten und Gastronomen) im Bereich der Warendorfer Straße sicherzustellen, dass dort die Gehwegflächen in einer Breite von mindestens 2,00 m ständig für den Fußgängerverkehr freigehalten werden. Auf der Warendorfer Straße dürfen keine Tische, Stehtische, Stühle o.ä. zwischen Radweg und Fahrbahn aufgestellt werden. Die bisher genehmigten Nutzungsflächen für Tische und Stühle sind unbedingt einzuhalten. Alles was darüber hinaus geht (Tische, Stühle, Stände, Grill, improvisierte Bühnen...), bedarf einer gesonderten Anmeldung/Genehmigung. Bitte bedenkt, dass bei Verstößen damit zu rechnen ist, dass die Flächen an der Warendorfer Str. für zukünftige 4tel Feste nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
  • Im übrigen Bereich – Wohnquartier und Staufenplatz – ist sicherzustellen, dass die straßenverkehrlichen Mindestforderungen von 1,50 m Gehwegfläche für den Fußgängerverkehr freigehalten werden. Auf dem Staufenplatz ist zusätzlich sicherzustellen, dass eine Feuerwehrdurchfahrt von mindestens 3,50 m ständig freigehalten wird.
  • Es dürfen keine gewerblichen Stände (auch keine mobilen Bratwurst- oder Getränkestände) im öffentlichen Verkehrsraum aufgestellt werden: Gewinnorientierter Verkauf im öffentlichen Raum (z.B. von Speisen und Getränken) ist nur mit Gewerbeschein erlaubt. Ausgenommen davon sind Verkäufe als Spendenaktion für einen guten Zweck. Verkauf von Lebensmitteln und Alkohol im öffentlichen Raum kann zudem aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen und des Jugendschutzgesetzes problematisch werden.
  • Es muss sichergestellt sein, dass die Nachbarschaft nicht übermäßig gestört wird; eine mehr als geringfügige Belästigung während der Nachtruhezeit (22.00 Uhr bis 6.00 Uhr) ist unzulässig. Anordnungen der Ordnungsbehörde oder der Polizei ist Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere für die Lautstärke der Tonwiedergabeanlagen. Bei einer übermäßigen Störung kann die Genehmigung von der Ordnungsbehörde widerrufen bzw. die Veranstaltung von der Polizei eingestellt werden.
  • Die zur Verfügung gestellte Fläche darf nicht verschmutzt werden, auftretende Verschmutzungen sind zu beseitigen.
  • Jede*r Nutzungsberechtigte übernimmt für die Dauer der Veranstaltung die Verkehrssicherungspflicht auf der zur Verfügung gestellten öffentlichen Fläche. Er/Sie stellt die Stadt von allen Ansprüchen Dritter, die aus einer Verletzung der Verkehrssicherungspflicht in diesem Zeitraum resultieren, frei.