Für alle, die das 4tel Fest nicht kennen: Anderes Konzept

Unterwegs auf dem 4tel Fest

Das Konzept ist anders als bei den anderen Stadt(teil)festen, da das Fest nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich dezentral organisiert ist. Das heißt, dass die Besucherinnen und Besucher selber aktiv werden müssen. Sie müssen mit dem Stadtplan in der Hand das 4tel erkundschaften, dürfen durch Haustüren in die Hinterhöfe oder Gärten gehen, können Boule spielen, sich hier und da informieren, Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter schauen, Trambolin springen und lecker (und preiswert!) essen und trinken.

Das Schöne daran ist, dass es selten eng wird, da das 4tel doch einigermaßen geräumig ist. Alle 4tel-Feste haben gezeigt, dass es ein sehr entspanntes Miteinander ist, das wenig Regularien bedarf. So werden zum Beispiel die Straßen nicht gesperrt, da die verschiedenen Verkehrsteilnehmer auf die anderen aufpassen sollen. Auch das hat mit der Grundidee des 4tel-Festes zu tun: Alle sollen respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgehen, egal welche kulturellen, politischen, weltanschaulichen, religiösen (oder atheistischen) Hintergründe sie haben.

Dazu gehört auch, dass es keinen Gegensatz zwischen privaten oder gewerblichen Anbietern gibt. Die Betriebe, Praxen und Kneipen gehören genauso ins 4tel und machen das Leben hier aus wie die Wohnungen und Gärten und Menschen, die hier wohnen.

Was wir allerdings nicht wollen, ist eine Kommerzialisierung des 4tel Festes. In diesem Jahr wollen wir verstärkt darauf achten, dass nur Leute aus dem 4tel auf den Plätzen (Linnenbrinks Garten, Staufenplatz) Stände aufbauen bzw. Aktionen machen. Das 4tel Fest will sich bewusst von den anderen Stadtfesten durch die Dezentralität und Nichtkommerzialität unterscheiden.